Pädagogik als Begriff und eigene wissenschaftliche Disziplin gibt es erst seit 18. Jahrhundert. Sie bezieht sich auf die Geistes- und Menschenbildung überhaupt. Das Wesen des Menschen kann sowohl geistig als auch sinnlich definiert werden. Der menschliche Geist, der ihn von Tier und Pflanze unterscheidet, ist zur Selbsterziehung fähig. Für diese Erziehung des Menschen durch sich selbst will nun die Pädagogik den Plan entwerfen, indem sie die Ziele der Geistesbildung vorschreibt. Das Schöne und Sittlichgute hat Gemeinsames darin, daß die beiden unmittelbar gefallen. Und zugleich haben die beiden die Verschiedenheit. Während das Schöne sich auf der reflektierenden Anschauung gründet, gründet das Sittlichgute sich auf dem Begriff. Aber Kant richtet seine Aufmerksamkeit auf die Gemeinsamkeit zwischen Schönem und Sittlichgutem. Selbst wenn das Schöne weder bloße Natur noch Freiheit ist, bedarf es der Allgemeingültigkeit, indem es mit dem Übersinnlichen verknüpft ist. Hier können wir den Zusammenhang der Ästhetik mit der Erziehung finden. Die Erziehung kann weder durch die Theorie allein noch durch die Praxis allein vorhanden sein, sondern vielmehr in der Einheit von beiden. Das Schöne als die Einheit von Natur und Freiheit ist auch zugleich Theorie und Praxis.
Ⅰ. 들어가는 말
Ⅱ. 교육과 철학적 교육
Ⅲ. 교육적 가치와 아름다움의 관계
Ⅳ. 아름다움, 선 그리고 교육
Ⅴ. 나오는 말
참고문헌
Abstract
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