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학술저널

뒤렌마트 범죄소설에 있어서 우연의 역할

  • 한국독어독문학회
  • 독일문학
  • 제51권 제3호
  • 2010.09
    1 - 23 (23 pages)
  • 9
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In dieser vorliegenden Arbeit wird die Rolle des Zufalls in den Kriminalromanen Der Richter und sein Henker, Der Verdacht und Das Versprechen von Friedrich Dürrenmatt aus struktureller wie ästhetisch-philosophischer Sicht behandelt. Dürrenmatt schrieb in den 1950er Jahren intensiv an diesen 3 Kriminalromanen, um sich einerseits von seinen finanziellen Schwierigkeiten zu befreien, aber auch um, andererseits, eine neue Form des Kriminalromans, die ‘niemand vermutet’, zu erschaffen. Der Zufall ist damit in seinen Kriminalromanen nicht nur zum Gestaltungsprinzip, sondern auch zum Beweggrund der Handlung avanciert und erringt folglich ästhetisch wie strukturell eine Zentralfunktion. Die Rolle des Zufalls erscheint dabei in vielerei Hinsicht in seinen Kriminalromanen ganz besonders jedoch auf zwei Ebenen: zum Einen trägt der Zufall dazu bei, dass der Mensch, der an die Vernunft und außergewöhnliche Logik sowie die Planmäßigkeit glaubt, schließlich in die absurde, ohnmächtige Welt geführt wird, sich jedoch trotzdem bemüht, die gesamte Weltordnung wiederherzustellen und die Gerechtigkeit in Ordnung zu bringen. Zum Anderen wirkt der Zufall als literarisches Mittel, das zur ‘schlimmst-mögliche(n) Wendung’ der Handlung führt. In klassischen Kriminalromanen findet ein Detektiv für gewöhnlich die Lösung der rätselhaften Verbrechen und stellt die Gerechtigkeit sowie die Weltordnung wieder her, da ihm die Welt begreifbar, berechenbar, durchschaubar, vorhersehbar ist. Im Vergleich dazu können die Kriminalisten von Dürrenmatt infolge des unerwartet auftretenden Zufalls den Fall nicht lösen. Vielmehr mündet ihr Bemühen in eine lächerliche, absurde, groteske Welt. Daher werden Kommissär Bärlach in Der Richter und sein Henker und Der Verdacht sowie Kriminalkommissar Matthäi in Das Versprechen nicht zu Helden, sondern zu Narren bzw. Moralisten, die über etwas Idiotisches, etwas Zufälliges stolpern. Dies beweist, dass Dürrenmatt mit dem Konzept, die Macht des Zufalls mehr als die der notwendigen Logik betont, und somit in seinen Kriminalromanen genauso experimentiert hat, wie er dies in seinen Komödien tat, um das Genre des so genannten Anti-Detektivromans, welches Kriminalromane bzw. Detektiveromane herkömmlicher Art zurückdrängt, besonders hervorzustellen.

I. 들어가는 말

II. 사건 해결에 기여하는 우연의 역할

III. 최악의 결말로 이끄는 우연의 역할

IV. 나오는 말

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