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학술저널

한국 독문학 연구에 있어서의 카프카 수용

Eine Bestandsnahme der Kafka-Forschung in der koreanischen Germanistik

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Die gegenw&auml;rtige Lage der koreanischen Germanistik l&auml;ßt sich gleichzeitig sowohl als eine Krise, als auch als eine Bl&uuml;tezeit beschreiben. <Globalisierung>, eingeleitet und realisiert durch den informativen technischen Fortschritt und die enge internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit , wurde das wichtigste Stichwort unserer Zeit und fordert von uns eine stark &ouml;konomisch orientierte Lebenshaltung. Die Globalisierung signalisiert nicht nur die Entgrenzung der L&auml;nder, sondern auch die grenzenlose Konkurrenz zwischen L&auml;ndern und zwischen Individuen. Auf die &Uuml;berlebensm&ouml;glichkeit konzentriert sich das vorausschauende Unternehmen f&uuml;r das kommende Jahrhundert, wodurch auch die neue Bildungspolitik und die gegenw&auml;rtige Hochschulreform bestimmt ist. Daraus ergibt sich die Tendenz zur Verachtung der Geisteswissenschaften,die dazu gezwungen wird, eine bloße Hilfsrolle gegen&uuml;ber den angewandten Wissenschaften zu &uuml;bernehemen, Außerdem ben&ouml;tigen der so radikale Fortschritt der Telekommunikation und das Internet eine gemeinsam verst&auml;ndliche herrschende Sprache, Englisch. Mit den ver&auml;nderten internationalen Partnerschaftsverh&auml;ltnissen ist es noch wichtiger und notwendiger geworden, Japanisch und Chinesisch zu lernen. In solchem Kontext ist eine relativ minderheitliehe Sprache wie Deutsch einigermaßen &uuml;berfl&uuml;ssig und luxuri&ouml;s geworden. Andererseits ist die koreanische Germanistik nach mehr als 50 Jahren erst jetzt voll aufgebl&uuml;ht und steht auf ihrem H&ouml;hepunkt, indem sie sich als einigermaßen selbst&auml;ndige Wissenschaft etabliert hat und nach der Periode des einseitigen Imports der europ&auml;ischen Kultur und Literatur endlich der tats&auml;chlich gegenseitige Kulturaustausch in Gang gesetzt werden kann. In diesem Zeitpunkt ist es erforderlich, einmal auf unseren Werdegang zur&uuml;ckzublicken und aufgrund einer solchen Retrospektive unsere zuk&uuml;nftige Aufgabe neu zu konzipieren. Die Geschichte der koreanischen Germanistik seit 1945 l&auml;ßt sich als 4-stufige Entwicklung darstellen: 1. die durch Japan vermittelte indirekte, aber einf&uuml;hrende Rezeption, 2. die durch deren Leistung erm&ouml;glichte direkte Rezeption durch die Hangul-Generation, 3. die noch unmittelbarere, erlebnisnahe Rezeption durch die Gennanisten,die mehrer Jahre in Deutschland studiert und promoviert haben, 4. die aufgrund des akkumulierten Wissens und ihrere Erfahrungen hochqualifizierte und w&auml;hlerisch gewordene Rezeption. Der Gegenstand meiner Recherche beschr&auml;nkt sich auf die Rezeption und Erforschung von Kafkas Text '"Das Schloßj durch die sog. 1. und 2. Germanisten-Gerneration. Nach dem Katalog der koreanischen Staatbibliothek wurde der Text von 1960 bis 1994 35mal ins Koreanische &uuml;bersetzt, Die wichtigen &Uuml;bersetzungen stammen von Kim Jung Jin, Kang Duh Sik und Park Hwan Duk. Jede &Uuml;bersetzung enth&auml;lt ein Nachwort, das in der ersten Zeit eine Rolle als Wegweiser f&uuml;r die Leser spielte. Anfang der 60er Jahre erschienen einige Aufs&auml;tze von Kim Jung Jin und Kang Duh Sik. Kim Jung Jin zeigt sich als der fleißigste &Uuml;bersetzer und er vermittelt dem unwissenden Leser erstmals einen Gesamt&uuml;berblick &uuml;ber Kafka. Shin Tae Ho und Jin Zoung Chul, die Sch&uuml;ler Kang Duh Siks, schrieben ihre Magisterarbeit &uuml;ber Kafkas Schloß. Park Hwan Duk konzentrierte sich mehr auf die von Judentum und Prager Milieu beeinflußte einheitliche Denkweise, die sich in der Bilderwelt Kafkas ausdr&uuml;ckt. Kim Ju Youn und Yum Muh Ung als die sog. 2. Generation befaßten sich mit dem Autor Kafka in Hinblick auf die zeitgen&ouml;ssigen koreanischen Literatur, indem sie nicht nur auf die Interpretation bzw. Lokalisierung von Kafkas Texten in der europ&auml;ischen Literaturgeschichte, sondern auch parallel auf deren Anwendungsm&ouml;glichkeit auf die koreanische Literatur zielten. Der vorliegende Aufs

1. 머리말

2. 카프카 연구 상황

3. 맺음말

참고문헌

(Zusammenfassung)

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