요한복음 9:35-38에 나타난 인자
Der Menschensohn in Johannes 9,35-38
- 한국복음주의신약학회
- 신약연구
- 제10권 제1호
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2011.0355 - 87 (32 pages)
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Bei der zweiten Begegnung Jesu mit dem Geheilten(9:35-38) scheint es darum zu gehen, die christologische Erkenntnis des Geheilten nach der so genannten Selbstoffenbarung Jesu in Joh 9,37 zu steigern, und zwar vom Glauben an Jesus als den von Gott Gekommenen (33) zum Glauben an Jesus als den Menschensohn(37-38), aber der Zusammenhang widerspricht dieser Ansicht. Denn schon vor der so genannten Selbstoffenbarung Jesu in Joh 9,37-38 ist der Geheilte zur richtigen johanneischen christologischen Erkenntnis gekommen, was aus Joh 9 deutlich hervorgeht. Vor dieser Selbstoffenbarung hat er schon bezeugt, dass Jesus von Gott ist(17.33), was das johanneische christologische Hauptargument Jesu sowie des Evangelisten ist. Darü ber hinaus weist seine Bezeugung über die Heilung Jesu und sein Argument in Joh 9,27 im Vergleich mit Joh 9,22-23 darauf hin, dass er seinen Glauben an Jesus als den Christus bekennt(auch 9,32 im Vergleich mit 7,31). Überdies ist der Geheilte in Joh 9 als Stellvertreter Jesu beschrieben, der in Bezug auf die Meinung und das Lager sowie die Rolle gleich wie Jesus ist. Darüber hinaus ist der Geheilte in Joh 9 ein Jünger Jesu nicht nur in seinem Selbstbewusstsein(27), sondern auch nach dem Jüngersbegriff der Juden(28ff), vor allem ein Vorbild für die Jünger Jesu in Bezug auf seine Bezeugung vor den Juden. Außerdem deuten der Finalsatz in 9,36 und das Verb e'w,rakaj in 9,37 darauf, dass auch der Glaube an Jesus als den Menschensohn auf seiner ersten Begegnung mit Jesus und daher auf der Heilung Jesu basiert. Daraus geht es hervor, dass dieser Glaube mit seiner christologischen Erkenntnis aufgrund von der Heilung zu identifizieren ist. Auch seine Anerkennung der Unschuld der Geheilten(39) ist als seine Anerkennung der christologischen Erkenntnisses des Geheilten vor der so genannten Selbstoffenbarung zu interpretieren. Dieser Sachverhalt unterstützt die Folgerung, dass der Geheilte schon vor der so genannten Selbstoffenbarung in 9,37-38 zur richtigen johanneischen christologischen Erkenntniss gelangt ist. Also besteht der Grund für seine Forderung an den Geheilten nach dem Glauben an sich als den Menschensohn nicht in der Vertiefung seiner christologischen Erkenntnisses. Das Ziel seiner Forderung ist im Zusammenhang herauszufinden, worauf 9,35 deutet. In diesem Zusammenhang zielt seine Forderung nach den Glauben an sich als den Menschensohn darauf, sich zu seinem folgenden Urteil über die Juden zu berechtigen. Daher steht seine Forderung vor seinem Urteil.
1. 들어가는 말
2. 35-38절에서 기독론적 인식의 변화
3. 요한복음 9:35-38의 문맥적인 기능
4. 나가는 말
Abstract
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