Wahrend ich diesen Uberblick schrieb, habe ich mich gefragt: Wozu Deutsche Geschichte durch japanische Historiker? Ich habe nach Grunden fur die Schwierigkeiten gesucht. Es ist mir dann langsam klar geworden, dass es keinen grundlegenden Konsens fur die Aufgabe japanischer Deutschlandhistoriker gibt. Man hat zwar einen Themenkatalog, es fehlt aber die Synthetik der Geschichte (beziehungsweise die Synthetik der Geschichtsforschung). Diese Tendenz wird immer starker, weil einzelne Arbeiten immer praziser werden, mit anderem Worten: viele Arbeiten konzentrieren sich auf Randphanomene. Aber was erwarten die Kollegen in Deutschland von uns? Wie kann man die Interessen an Geschichtsforschung mit ihnen teilen? Wie bereits erwahnt wurde, ist ein Anknupfungspunkt die Arbeit zu den deutsch-japanischen Beziehungen. Und diese Methode und These kann man in einem breiteren Kontext auch fur die Erforschung der deutsch-ostasiatischen Beziehungen verwenden.
1. Das Geschichtsbild des modernen Deutschland in der japanischen Historiographie(Toru TAKENAKA)
2. Uberblick uber den Forschungsstand zur neueren deutschen Geschichte in Japan.(Shuichi SHINDO)
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