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학술저널

3월 혁명기 가톨릭 보수 언론의 독일 통일국가 안(案)

Verfassungsentwurf fur Deutschland in der strengkirchlichen Presse in der Marzrevolution: Ein deutsches Reich auf katholischem Fundament

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Als sich die Frankfurter Nationalversammlung mit der politischen Neugestaltung Deutschlands beschaftigt hat, ging ihre Mehrheit davon aus, dass Deutschland ‘ein Reich’ sein werde. Was sie darunter verstanden hat, war nicht einig. Wenn auch das Heilige Romische Reich deutscher Nation 1806 unterging, lebte die Reichsidee doch weiter. Sie wurde in der deutschen Einheitsbewegung im 19. Jahrhundert nationalisiert, aber je nach dem politischen, weltanschaulichen und religiosen Standpunkt des Betrachters mit unterschiedlichen Inhalten gefullt. Viele strengkirchliche Katholiken sprachen sich 1848/49 fur eine Wiederherstellung des alten Reiches aus. Sie nahmen das erneuerte deutsche Reich als ein mitteleuropaisches und die deutsche Nation als dessen Trager wahr. Ihre Auseinandersetzungen mit der Kaiserfrage fokussierten sich in funf Aspekten: Deutschlands Große und Einheit; historische Kontinuitat; Konfession; Uberwindung oder Verbindung mit der Revolution; Zentralisation. Mit diesen Elementen argumentierten sie fur ein osterreichisches und gegen ein preußisches Kaisertum. Die katholische Kirche bedeutete fur sie das Fundament, auf dem die Geschichte Deutschlands aufruht, weil sie Deutschland seinen Namen und der deutschen Nation die Einheit gegeben habe. Nur wenn die deutsche Nation sich erneut unter die Obhut der katholischen Kirche stelle, konne Deutschland seine weltgeschichtliche Mission im Westen und Osten erfullen. Ihre Zukunftsvorstellungen waren gepragt vom christlich-universalen Charakter des Reichs, doch im Mittelpunkt ihres Reichsgedankens stand Deutschland - in der Vergangenheit und in der Gegenwart.

Ⅰ. 머리말

Ⅱ. ‘구제국’과 ‘신제국’ - 신성로마제국의 부활?

Ⅲ. 독일 황제권 - 오스트리아 혹은 프로이센 황제권?

Ⅳ. 독일제국과 가톨릭교회

Ⅴ. 맺음말

〈Abstract〉

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