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학술저널

“마지막 순간까지 나는 증언할 것이다”

“Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten” - Victor Klemperer und die Identitätsbildung eines Juden

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Im 19. Jahrhundert verließen viele Juden die osteuropäische Region und suchten in der deutschen Stadt ein besseres Auskommen. Eine von denen gehörte die Familie Klemperer aus Prager Ghetto. Victor Klemperer, Sohn eines Rabbiners an der jüdischen Reformgemeinde in Berlin, schrieb seit seinem 16. Jahre regelmäßig die Tagebücher. Er tratt zum Protestantismus über, 1906 anläßlich seiner Heirat mit Eva. 1914, habilitierte er sich in München mit einer Arbeit über Montesquieus und bekam 1919 ein Lehrstuhl an der technischen Universität Dresden. In den Städten wie Dresden gab es durchaus einen antisemitischen Kern, der sich vor allem nach dem Ersten Weltkrieg immer stärker radikalisierte. Trotzdem wurde er von den Nationalsozialisten nicht nach Auschwitz deportiert, weil er eine arische Frau hatte, die alle Bedrängnisse mit ihm teilte. Als nüchterner Chronist schrieb er seine Erlebnisse in der NS-Zeit, wie er sie unmittelbar empfand, mit dem realistischen Bericht. Es geht um den Alltag eines Juden, der in Mischehe lebte, der aber ständig eine Lebensbedrohung ertragen mußte. Er versucht immer wieder alles als Zuschauer seiner selbt zu sehen und dies präzis darzustellen. Klemperer fühlte sich durchaus als Deutscher und distanzierte sich mit der jüdischen Herkunft. Es war anders als ein Selbsthaß. Er will sich von den Nazis sein Deutschtum nicht nehmen lassen und bleibt als deutsch. So erzählen Klemperers Tagebücher die Geschichte von der Selbstbehauptung eines souveränen Geistes im Angesicht eines gewalttätigen Schicksals.

Ⅰ. ‘클렘퍼러 현상’

Ⅱ. “여기에 머물고자 함은 무언가 역할을 하고 싶어서다” - 관찰자이고 싶지 않았던 관찰자

Ⅲ. “모든 것을 동화시키지만 나만의 고유함은 유지할 것!” - 이중적 정체성의 갈등

Ⅳ. “긍지를 가지고 스스로를 독일인으로 자부할 수 있다면 얼마나 좋을까?” - 강요된 코스모폴리탄의 꿈

Ⅴ. 맺음말

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