In dieser Schrift handelt es sich um die Pressegeschichte der im deutschsprachigen Gebiet in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts populärsten Familienzeitschrift 『Die Gartenlaube』. Bekanntlich gilt die Presse sowohl als Spiegelbild wie auch als Katalysator dominanter öffentlicher Orientierungen. Demzufolge wird dieses Familienblatt hier als ein Zeitdokument, also als ein Indikator für die Öffentlichkeit im bürgerlichen Zeitalter wahrgenommen. In der sozialgeschichtlichen Forschung über eine bürgerliche Zeitschrift werden insbesondere die Fragen verfolgt: wer sie für wen wie druckte und wie sie verbreitet wurde. Von den pressegeschichtlichen Analyse über die verschiedenen Materialen wie unterschiedliche redaktionelle Kurztexten und populärwissenschaftliche Texten sowie vielfache Bildern in dieser Zeitschrift wird diese Schlussbetrachtung gezogen. Zunächst ist es zweifellos, dass sie eine überregionale, überständische und nicht geschlechtsspezifischen sowie unterhaltend-belehrende Zeitschrift war. Zweitens ist es mir klar, dass ihr Entwicklungsprozess, d.h. die Veränderung von dem bürgerlichen Bildungsblatt zur Massenpresse den struktrellen Wandel des deutschen Buchhandels und -marktes in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts reflektierte. Wie in der vorliegenden Schrift genannte, seit den 1880er Jahren entstand das Wandel in der publizistischen Orientierung von Verlegern und Redakteuren, der Inhaltsstruktur, und der sozialen Struktur der Mitarbeiterschaft und der Leserschaft sowie dem sozialen Charakter des Verbreitungsnetzwerkes. In diesem Zusammenhang steht es fest, dass die Pressegeschichte der damaligen populären Familienzeitschrift den sozialen Strukturwandel der Öffentlichkeit im 19. Jahrhundert im Habermas schen Modell, d.h. von kulturräsonierenden zum kulturkonsumierenden, widergespiegelt hat.
Ⅰ. 서론
Ⅱ. 오락과 교양을 위한 가족잡지
Ⅲ. 발행ㆍ편집인과 필진
Ⅳ. 독자층의 사회적 구성
Ⅴ. 유통과 확산의 경로
Ⅵ. 결론
독문초록
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