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학술저널

‘영주거주도시(Residenzstadt)’ 클레베(Kleve)의 형성과정(11~14세기)에 대한 소고

Die Entstehung der Territorial-Residenzstadt Kleve

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Die Geschichte der Klevischen Grafschaft bis zum 14. Jahrhundert gibt uns den Eindruck einer immer fortschreitenden territorialen Entwicklung. Das an den Ufern der für den Handelsverkehr wichtigen linksrheinischen Wasserachse gelegene kleine Land hatte hart gegen einen unüberwindbaren Gegner - das mächtige Kurköln - gekämpft, um sich seinen Platz unter den Herrschaften am Niederrhein zu sichern. Während der Erzbischof von Köln durch die Verleihung der Vogteien die Klever Grafschaft unter seine Lehnshoheit zu bringen versuchte, hat sich der Graf von Kleve diese Gelegenheit zunutze gemacht, um seine territorialpolitischen Interessen zu verwirklichen, wofür er unter zahlreichen und komplexen politisch-diplomatischen Entwicklungen das Zensualenrecht und das Stadtrecht instrumentalisierte. Die Verstärkung der städtischen Wirtschaftskraft durch die Verleihung von Stadtrecht und Stadtrechtsprivilegien diente einerseits als Mittel der gräflichen Territorialpolitik und andererseits als Mittel des sozialen Aufstiegs von Neubürgern. Dadurch sollte eine neue Schicht lehnsabhängiger Ämter entstehen. Wie die Gründung und Verlegung des Kollegiatstiftes in Kleve zeigt, konnten die städtischen Führungsschichten, zu denen alte Patrizierfarnilien und Schöffenfarnilien gezählt werden dürfen, die durch das wirtschaftliche Aufblühen von Kleve eine wachsende Bedeutung erlangt hatten, durch die Besitznahme der erledigten Pfründen immer einflußreicher an der kirchlichen Verwaltung teilnehmen.

Ⅰ. 서론

Ⅱ. 클레베 백작령의 형성과정

Ⅲ. 클레베 백작과 도시건설

Ⅳ. 클레베의 백작거주도시로의 발전과정

Ⅴ. 맺음말

Zusammenfassung

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