발도르프 교육학을 둘러싼 독일 교육학계의 논쟁
Eine Studie über die Diskussion um die Waldorfpädagogik in Deutschland
- 한독교육학회
- 교육의 이론과 실천
- 제7권 제1호
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2002.0455 - 75 (21 pages)
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Die vorliegende Arbeit stellt den Versuch dar, die Disskussion um die Waldorfpädagogik in Deutschland und ihre Streitenfrage darzustellen. Werfen wir einen Blick auf die Diskussion um Waldorfpädagogik in Deutachland, wir finden, dass man über Waldorfpädagogik und ihre anthroposophischen Hintergründe kaum ohne Parteinahme reden kann. Wer immer sich dem Thema Waldorfschulen(oder Waldorfpädagogik) widmet, dem wird schnell klar gemacht: Entscheide dich! Waldoerfler und Waldorfgegner stehen sich unversöhnlich gegenüber. Die bisherige Bilanz innerhalb der Erziehungswissenschaft fällt für die waldorfpädagogik nicht so positiv aus wie ihre Wertschätzung in der Öffentlichkeit. Die veröffentlichungen gegen die Waldorfpädagogik konzentrieren sich wesentlich auf den wissenschaftlichen Status der anthropsophischen Menschenkunde. Der positiven Würdigung ihres (reform-)pädagogischen praktischen Gemeinsinns, d.h. der Grundsätze der Entwicklungsgemässheit, der Stufung des Lernens, der Vielseitigkeit des Bildungsangebots, der Lebensgemeinschaft und der pädagogischen Führung, sowie des starken Engagements der Lehrer- und Elternschaft steht gegenüber die Kritik an den pseudowissenschaftlichen und unphilosophischen Grundlagen der anthroposophischen Menschenkünde(‘rationalisiete Mystik’) und am antimordernistischen weltanschaulichen Charakter ihres bildungsprogramms, der Unterrichtsmethode und des Schullebens der Waldorfschule. Dafür sind typisch die kritische Darstellungen der Waldorfpädagogik von Klaus Prange und Heiner Ullrich. Für viele Erziehungswissenschaftler ist die Theorie und Praxis der Waldorgpädagogik trotz ihrer Aktualität nicht etwa ein neues “alternatves” Paradigma. Dabei einlassen Waldoerfler(oder Waldorf-Anhänger) sich auf kritische Einschätzung der Anthroposohie oder Waldorfpädagogik argumentativ und abwiegelend-polemisch. Das Standardargument lautet dabei, dass der Kritiker nicht intensiv genug in die Gedankenwelt Steiners eingedrungen sei, ihn deswegen missverstanden habe und insofern seine kritischen Äusserungen nicht ernst zu nehmen seien. So scheint es letztlich zwei Gruppen zu geben: Die eine ist die, welche Steiner verstanden hat und ihm folgt, die andere die, die ihn nicht verstanden hat und ihm insofern auch nicht folgen kann. Kritik ist identisch mit Unverständis, Verständis aber bedeutet Gefolgschaft. Die pädagogische Frage erhält nach dem, wessen es für den Menschen in Bildung und Erziehung bedarf, ihre besondere Kontur. Insofern ist die pädagogische Diskussion um die Waldorfpädagogik eine Diskussion um das, wessen es für den Menschen bedarf auf dem Grund der Frage nach dem, wer der Menschen ist.
I. 들어가는 말
II. 발도르프교육학 논쟁의 전개 양상
III. 논쟁의 귀결: 찬ㆍ반 전선의 형성
IV. 포스트모던적 시대 흐름과 발도르프교육학
V. 맺는 글
참고문헌
Abstract
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