본 논문은 기독교신앙의 핵심 교리 중 하나인 죄와 구원의 의미를 어떻게 아동들의 신앙 현실에 유의미하게 전달할 것인가에 대한 교수학적 고찰이다. 신학 전통 속에서 죄를 인류의 보편적이고 전인적인 현실로 규정하는 존재론적 죄 이해는, 인간들의 죄의 심각성과 더불어 그리스도를 통해 새로운 생명(존재)으로 거듭나야하는 구원의 절박성을 깊이 있게 다루고 있다. 하지만 아동의 인지적–종교적 판단능력을 고려할 때, 이러한 존재론적 죄성과 중생의 구원 이해는 교수학적인 문제점을 드러낸다. 아동들의 인지능력 및 죄 이해에 대한 경험적 고찰의 결과에 따르면, 그들은 대부분 전인적인 죄 개념보다는 구체적인 윤리적 잘못을 죄로 이해하고 있으며, 따라서 중생이란 상징도 아동들의 현실 속에서는 쉽게 접근 가능한 개념이 아니다. 종교교수학적 측면에서 볼 때, 아동들에게 전인적 죄성에서 시작하는 죄에 대한 가르침은 오히려 심각한 오해와 역효과를 가져올 수 있음으로, 구체적인 잘못에서 시작하는 죄에 대한 가르침이 요청된다. 또한 구원의 문제도 새로운 실존으로 거듭나는 “중생”의 구원보다는 관계회복의 구체성을 드러내는“용서”가 더 적절한 신앙개념이될 것이다. 아울러 아동의 신앙이해에 대한 고찰은 성인중심의 추상화된 신앙이해에 구체성을 회복시키는 기회를 제공할 것이다.
Dogamtische Bedeutung von der Sünden- und Erlösungslehre und eine didaktische Fragestellung in der kindlichen Hinsicht. Bei dieser kleinen Untersuchgung geht es um eine didaktische Überlegung, wie man die Sünden- und Erlösungsfrage mit Kindern umgehen soll. Die Themen von Sünde und Erlösung wurden schon im theologischen Mittelpunkt gestellt, sowohl in der neutestamentlichen Zeit bzw. in der Theologie der Evangelien und des Paulus als auch in der reformatorischen Zeit z.B. in der Kreuztheologie Luthers. Theologisch und dogamtisch gesehen gibt es in der Bibel zwei verschiedene Auffassungen von Sünde:Tatsünde und sündiges Sein. Die erste versteht Sünde als “die einzelne böse Tat”bzw. als Übertretung eines konkreten Gebotes(vgl. Gen 4:1–8;2.Sam 11:1–27 etc.), aus der eine Bestrafung durch Gott folgt. Die zweite Auffassug, die auf die theologische Geschichte viel größere Wirkung als die erste hatte, meint die allgemeine menschliche Sündhaftigkeit, auf Grund derer die menschliche Geschichte grundsätzlich und schicksalhaft unter der Sünde und dem Abfall steht, (vgl. Ps 51:7;Röm 7:18 etc.). Nach den theologischen Ansichten wurde diese allgemeine Sündeauffas-sung des Menschen als “estragement”(P. Tillich), “Gebrochen-heit und Verkehrung der menschlichen Identität”(W. Pannenberg) oder “Selbstabschließung des Menschen”(J. Moltmann) usw. Diese Bekenntnis der menschlichen ontologis-chen Sündhaftigkeit führt uns in die Lehre von der Erbsünde, bei der es nicht nur um die biologische Vererbung von Sünde im menschheitsgeschichtlichen Gesamtzusammenhang(peccatum originale), sondern vielmehr um die Aufmerksamkeit auf die Verantwortung für das unabdingbar sündhaftige Sein des Menschen(peccatum personale) geht. Der Begriff “Erlösung”setzt voraus, dass die menschliche Existenz bedroht oder unterdrückt ist. Bei ihm geht es weniger um die Tat als um das neue Sein des Menschen, bzw. des “einsamen Ich”, weshalb der Begriff der Erlösung insbesondere im Neuen Testament untrennbar mit der Vorstellung der “Wiedergeburt”verbunden ist. In diesem Zusammenhang kann man die Erlösung als “ Sehnsucht nach Wiedergeburt” bezeichnen. Aber es hat ein Problem im didaktischen Zusammenhang mit dem Sünden- und Erlösungsverständnis des Kindes, weil das Kind die Sünde noch nicht in ihrer tiefen grundsätzlichen Not begreifen und den Wesensgegensatz des Menschlichen gegenüber Gott noch nicht erleben kann und dementsprechend die Notwendigkeit der Erlösung als der Wiedergeburt des Menschen überhaupt nicht akzeptieren kann. Diese Fragestellung bringt uns in eine entwicklungspsychologische und empirische Betrachtung über die kognitiven und religiösen Urteilsverh?ltnisse des Kindes. Kognitive Niveau und Sündenverständnis des Kindes:eine entwicklungspsychologisch–empirische Betrachtung Schweizer Entwicklungspsychologe Jean Piaget betrachtete den Menschen als ein “offenes System.”Darunter versteht er einen Organismus, der sich wandelt, auf Einflüsse der Umwelt reagiert, sich anpasst und die Umwelt selbst beeinflusst. Zur Offenheit des Systems gehören auch Denkstrukturen des Menschen, die für andere Menschen nicht ohne weiteres erkennbar sind. Piaget ist der Ansicht, dass Menschen nach einem ständigen Ausgleich streben, dass sie versuchen, ihr Gleichgewicht zu erlangen. Dies geschieht durch zwei komplementäre funktionale Prozesse der Assimilation oder Akkommodation, die die Aspekte der kognitiven Anpassung des Menschen an seine Umwelt sind. Aus der koginitiven und moralischen Entwicklungstheorie Piagets wird es festgestellt, dass die sog. Kinder, die zur Stufe der präoperationalen und konkretoperationalen Phase gehören dürfen, weit davon entfernt sind, das sog. formale oder abstakte
Ⅰ. “아빠가 어떻게 다시 태어날 수 있죠?”-한 어린이의 질문
Ⅱ. 죄와 구원에 대한 신학적 의미
Ⅲ. 아동의 인지능력과 죄 개념에 대한 이해
Ⅳ. 아동을 향한 죄와 구원의 가르침에 대한 종교교수학적 제언
Ⅴ. 맺음말:성인들의 신앙이 잃어버린 것은 무엇인가?
참고문헌
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