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KCI등재 학술저널

Monadologie des Leibes Leib, Selbst und Ich in Nietzsches Zarathustra

니체의 '짜라투스트라'는 단순히 위대한 시(詩)로만 이해되어서는 안 된다. 이 책은 이론적으로도 진지하게 다뤄야 마땅한 근본적인 철학적 언명들을 포함하고 있다. 그것은 특히 “몸을 실마리하여” 사고하려는 니체의 시도에 해당된다. 제1권에 포함된 “몸을 경멸하는 자들에 대하여”에서 니체는 몸(Leib), 자기(Selbst), 자아(나, Ich)를 구분한다. 이러한 구분은 명백한 위계를 배경으로일어난다: 몸은 근본적일 뿐만 아니라 규정적이기도 하다. 몸은 자신의 목적을관철시키기 위하여 자기를 만들어간다. 그러나 자기는 자기를 담지하고 있는또 다른 몸들과의 대결에서 좋은 위치를 점하기 위하여 자아(나)를 만든다. 자기와 자아는 그 기능에 있어서 몸에 종속된다. 본고는 바로 이 종속관계를 비판적으로 고찰한다. 자기가 몸에, 그리고 자아가 자기에 지속적으로 의존하는 상황에 대해 언급할 수 있는가하는 의문에 여기에서 생겨난다. 만일 니체의 주장처럼 상황이 그렇다면, 도대체 왜 몸이 자기와자아를 필요로 하는지가 물어져야한다. 실제로 몸의 자기는 다른 몸의 자기와관계한다. 그리고 이러한 사회적인 연관 속에서 자기는 몸에 영향을 줄 수 있는독자성을 획득한다. 어떤 자기의 자아에 있어서 다른 자기의 자아와의 관계는 더 긴밀해진다. 그렇기 때문에 자기는 단지 자기의 기능자나 대리인으로만 여겨질 수 없고, 자아를 넘어 자기와 몸에 영향을 주는 공동체의 중개인으로 항상 간주되어야한다. 니체의 짜라투스트라는 몸을 넘어서는 이러한 사회적이고 실제적인 의존관계를 간과하고 있기 때문에, 결과적으로 - 의도적으로 역설적으로 만들어진- 근본적인 자기모순으로 괴로워하는 몸의 “단자론(Monadologie)”이 야기된다는 것이 본고의 주제이다.

Nietzsches “Zarathustra” darf nicht nur als große Dichtung verstanden werden. Das Buch enthält auch grundlegende philosophische Aussagen, die es verdienen, theoretisch ernst genommen zu werden. Das gilt insbesondere für Nietzsches Versuch “am Leitfaden des Leibes” zu denken. In der im ersten Buch enthaltenen Rede “Von den Verächtern des Leibes” unterscheidet Nietzsche zwischen Leib, Selbst und Ich. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer ausdrücklichen Hierarchie: Der Leib ist nicht nur grundlegend, sondern auch bestimmend. Er schafft sich das Selbst, um seine Ziele durchzusetzen. Das Selbst aber schafft sich das Ich, um sich gegenüber anderen mit einem Selbst ausgestatteten Leibern besser in Position bringen zu können. Selbst und Ich sind in ihrer Funktion dem Leib unterworfen. Diese Unterordnung wird im vorliegenden Beitrag kritisch befragt. Dabei ergeben sich Zweifel, ob von einer so weitgehenden Abhängigkeit des Selbst vom Leib und des Ich vom Selbst gesprochen werden kann. Wäre es so, wie Nietzsche es beschreibt, müsste man fragen, wozu der Leib Selbst und Ich überhaupt benötigt. Tatsächlich aber ist das Selbst eines Leibes auf das Selbst anderer Leiber bezogen. In dieser sozialen Relation gewinnt es eine Eigenständigkeit,die es dem Selbst seinerseits erlaubt, auch auf den Leib Einfluss zu nehmen. Beim Ich eines Selbst ist der Bezug zum Ich anderer Selbste noch weiter gezogen. Deshalb kann man es nicht nur als Funktionär oder Repräsentant des Selbst ansehen, sondern muss es jederzeit auch als Agenten der Gemeinschaft ansehen, die über das Ich auf Selbst und Leib Einfluss nimmt. Da Nietzsches Zarathustra diese über den Leib hinausgehenden sozialen und sachlichen Abhängigkeiten übersieht, wird abschließend die - bewusst paradox angelegte - These vertreten, dass er eine “Monadologie” des Leibes entwirft, die an einem fundamentalen Selbstwiderspruch leidet.

1. Der Abstieg zum Aufstieg

2. Zarathustras Mission

3. Wille, Geist und Welt

4. Eine Philosophie des Leibes

5. Der Leib ist kein Ding an sich

6. Die funktionale Differenz von Leib und Selbst

7. Die Funktion des Ich

8. Eine Philosophie der Vernunft

9. Das entmündigte Ich

10. Das Ich des freien Geistes teilt sich mit

11. Die soziale Instanz des Ich

12. Ich als Organ des Sinns

13. Instrument des Leibes – und nichts außerdem

14. Die leere Mitte der Tat

15. Das Tier, das Ich sagen kann

16. Einsam denkt das Ich

17. Das Ich als Funktion der Mitteilung

18. Selbstüberwindung ohne Ich?

19. Die Macht des Ich als „grosser Löser“

20. Das Ich als leibhaftiger Repräsentant der Kultur

21. Funken des freien Geistes

Bibliographie

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