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KCI등재 학술저널

니체와 에우리피데스에서의 디오니소스적인 것

신화와 이성의 모순과 그 비판적 기능

비극의 탄생 뿐 아니라 니체 철학 전반에 걸쳐 그 기저에 깔려 있는 ‘디오니소스적인 것’이라는 개념은 도구적, 맹목적 이성에 대한 비판으로부터 출발하여 ‘모순’을 존재론적으로 긍정하고 이성과 비합리의 경계가 공존하는 이중적 구조에 대한 인식, 즉 비극적, 연극적 인식을 함의한다. 그리고 니체는 이성의 전통에 대한 비판과 재신화화의 의도로 이 개념을 기준으로 에우리피데스에게 고대 그리스 비극에서의 탈신화화의 책임을 묻는다. 그러나 에우리피데스 역시 디오니소스적 특징을 가진 비극 작가이다. 그리스비극에 혁신적 방법을 도입하고 합리화를 시도한 에우리피데스의 태도는 자기 자신의 전통이었던 당시 신화적 세계상에 대한 반성과 결부되어 있으며, 이점에서 시대 비판의 기능을 한다. 따라서 니체와 에우리피데스를 ‘디오니소스적’이라는 개념을 통해 비교, 접근시킨 이 논문에서 논의의 바탕이 되는 문제는 그들에게서 공통적으로 보이는 진리 인식의 태도이다. 탈시대적, 전통 해체적인 진리 인식의 태도로서 디오니소스적이라는 개념은 신화성과 합리성이 니체의 이성 비판과 에우리피데스의 신화 비판 속에서는 단순한 이분법적 대립 구조로 파악될 수 없으면 역설적이게도 그들이 처한 시대에서 각각 서로 동일한 기능을 한다는 점을 분명히 지적해준다. 에우리피데스와 니체는 고대와 현대에서 각각 자신들의 전통을 ‘문제시’한 두 인물이며, 그들이 비판 대상으로 삼았던 상이한 시대적 특징, 신화성과 합리성은 서로 동전의 양면처럼 맞물려 있다. 이런 맥락에서 볼 때 인간의 사고와 행동을 지배하는 전통과 기존의 가치 체계에 대한 비판적인 태도는 존재적으로는 서로 ‘우연’이며, 기능적으로는 서로 ‘필연’ 관계에 있는 ‘모순’의 관계에 대한 인식과 맞물려 있다. 이 ‘디오니소스적인 것’이 니체의 철학이나 에우리피데스의 비극에서 전통적 사고 또는 중심적 사고에 대비되는 근대성을 포괄하고 압축하는 인식의 기본 원칙으로 작용한다.

Nietzsches Idee der griechischen Tragödie in Die Geburt der Tragödie dreht sich um das Prinzip des Dionysischen, in dem die nietzscheanische Vernunftkritik zum Ausdruck kommt. Dabei kritisiert Nietzsche Euripides als einen Rationalisten und macht ihn verantwortlich für den Tod des Wesens der Tragödie. Versteht man aber unter dem Begriff des Dionysischen den Widerspruchsgedanken und die Theatralität, die von der doppelten Struktur des Seins ausgeht und der ästhetischen Erkenntnis der Welt zugrunde liegt, so kann man Euripides auch als dionysisch betrachten. Denn Euripides ist in seiner zeit- und mythenkritishen Haltung zu Recht als Rationalist und Irrationalist zugleich zu bezeichnen. Daß sich seine Tragödie durchaus durch die Modernität und die ästhetische Ambivalenz kennzeichnet, hängt damit zusammen. Hier läßt sich entnehmen, daß Euripides eigentlich in seiner Zeit eine ganz ähnliche Rolle wie Nietzsche spielte. Wie Nietzsche gerade in der Zeit der Historie und Wissenschaft für Kunst plädiert und die Ästhetisierung der Wissenschaft propagiert, so führt Euripides in der Zeit des Mythos, in der noch die Götter im Mittelpunkt stehen, die Kunst zum Logos und leitet die Rationalisierung der Tragödie ein. Nietzsches ‘Umwertung’ unternimmt Euripides auch auf seine Weise und in seiner Zeitbedingtheit. Wie Nietzsche selber spricht, kommen bei Euripides Mythos und Logos in einen ‘unlösbaren Konflikt’. In seinen Tragödien wird die Macht des Mythos entkräftet, indem dieser noch den Stoff der Tragödie bildet, und durch die rationale Erkenntnis zersetzt. Was Euripides mit Nietzsche zusammenbindet, liegt in diesem Kampf um Erkenntnis, d. h. in der Kritik an der Religion und den Göttern. Das Dionysische als Widerspruchsprinzip impliziert daher bei Euripides und bei Nietzsche gleiche Geisteshaltung gegenüber der Wahrheit. Dabei geht es um die Ablehnung des ideologischen Fixierens der Werte, das unter dem Namen des Gottes bzw. der Tradition stattfindet. Dieser Gott, der das menschliche Moralbewußtsein beherrscht, heißt bei Nietzsche Logos und Vernunft, bei Euripides dagegen Mythos. Der Versuch der Remythisierung in der Moderne und die Emanzipation von dem mythischen Denken in der Antike überschneiden sich in diesem Punkt, wobei ein Dialog zwischen dem griechischen Geist und der modernen Konzeption des Denkens auf der zeitkritischen Ebene stattfindet. Gott fungiert hier wie dort als traditionelle Institution und Substanz des Subjekts, die zwar immer noch gilt, der aber keine wesentliche Bedeutung mehr zukommt. Und die Trennung der Wahrheit von Gott bringt somit sowohl Mythoskritik (Euripides) als auch Logoskritik (Nietzsche) mit sich. So betrachtet, erfüllen die Mythoskritik und die Vernunftkritik ein und dieselbe Funktion. In bezug auf die Funktion, in der die Gegensätzlichen voneinander nicht unterschieden sind, sind Mythos und Logos verflochten und kompatibel. Das Dionysische impliziert diese letzte Wahrheit, daß Wahrheit in sich selbst widersprüchlich ist.

I. 들어가는 말

II. 니체의 비극 이론에서 디오니소스적인 것의 의미

III. 에우리피데스와 디오니소스적인 것

IV. 맺음말

참고문헌

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