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KCI등재 학술저널

Die Heimat und Heimatlosigkeit bei Nietzsche: Ein ontoanthropologischer Versuch

모든 곳에서 세계화가 찬미되는 21세기에 고향개념 혹은 상실현상에 대해 언급하는 것은 분명 시대에 맞지 않은 것처럼 보인다. 그러나 철학사에서 „고향“은 때때로 철학자들로 하여금 낭만주의적 사유 속에서뿐만 아니라 근대, 탈근대 혹은 탈식민지 시대에서도 철학사 안에서 세계와 인간존재방식의 혁신을 추구하게끔 한다. „아직 확정되지 않은 동물“(KSA, JGB, 5, 81)인 인간은 „동물과 위버멘쉬 사이에 걸린 밧줄“(KSA, Za, 4, 16)과 마찬가지로 정의할 수 없는 것인데, 여기에서 니체의 고향모티브는 인간 존재의 시공적 이행과정으로 해석될 수 있다. 국가나 모국이라는 개념과 더불어 독일어 단어 ‚고향(Heimat)‘은 19세기 중반까지 무미건조한 단어로서 객관적인 의미를 가진, 실상은 법률학이나 지리학에 속하는 의미를 가진 것이었는데, 산업화가 진행되고 민족국가가 나오며 낭만주의가 발아되면서 정서적 이데올로기적 의미가, 예를 들어 „향수“ 혹은 „실향“으로 덧붙여지게 되었다. 따라서 이 논문은 니체의 고향해석에 초점을 맞추어 19세기 마지막 후반기 유럽의 이행기에 생긴 „위버멘쉬“, „영원회귀“ 및 다른 개념들에 관련해 새로운 세계해석이나 가치구성의 문제를 해석하려는 시도이다. 왜냐하면 고향에 대해 철학적 사고를 한다는 것은 인간과 시공간적 인간상호적으로 구성된 세계의 관계, 즉 존재인간학적으로 보자면, 인간과 세계의 관계에 대한 의식을 요구하는 것이기 때문이다.

Im 21. Jahrhundert, in dem die Globalisierung überall glorifiziert wird,scheint es offenbar anachronistisch zu sein, über den Heimatbegriff oder seine Verlustphänomene zu sprechen. In der Philosophiegeschichte aber lässt „Heimat“ oft die Philosophen, nicht nur in der romantischen Vorstellung, sondern auch im modernen, postmodernen oder im postkolonialistischen Zeitalter,nach Erneuerung der Welt und einer menschlichen Seinsweise in ihr suchen. Der Mensch, der „das noch nicht fest gestellte Thier“ ist (KSA, JGB,5, 81),ist auch so undefinierbar wie „ein Seil, geknüpft zwischen Thier und Übermensch“ (KSA, Za, 4, 16.), wobei das Heimat-Motiv Nietzsches die zeitlichen und räumlichen Übergangszustände des menschlichen Daseins zu deuten vermag. Neben den Begriffen Staat oder Vaterland wurde das deutsche Wort Heimat, das bis Mitte des 19. Jahrhunderts als nüchternes Wort „eine sachliche,eher der Jurisprudenz oder Geographie zugehörige Bedeutung“ hatte, während der Blütezeit der Romantik durch die Industrialisierung und Nationalstaaterei mit einer emotionalen und ideologischen Bedeutung, zum Beispiel als „Heimweh“ oder „Heimatverlust“, belegt. Der vorliegende Beitrag ist daher ein Versuch, im Fokus der Heimat-Deutung Nietzsches eine neue Welt- und Wertkonstituierung im Hinblick auf den „Übermensch“, die „ewige Wiederkehr“, u.a. Begriffe auszulegen,die in der Übergangszeit Europas in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden sind. Denn über die Heimat zu philosophieren, verweist auf die Verhältnisse zwischen Menschen und der raum-zeit-mitmenschlich konstruierten Welt, also auch ontoanthropologisch gesehen, auf ein Bewusstsein über das Verhältnis zwischen Menschen und der Welt.

1. Heimat der Wahrheitsidee in der Wissenschaft und Religion

2. Die Heimatlosigkeit von „ Wir Heimatlosen“

3. In der Fremde und die Heimkehr

4. Fazit: Heimat als Utopie

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