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국가지식-학술정보

훔볼트(W. v. Humboldt)의 도야(Bildung) 개념

Der Bildungsbegriff Wilhelm von Humboldts

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Der Bildungsbegriff gewinnt seine heutige Bedeutung nach einer längeren Vorgeschichte in der Zeit um 1800. Im Laufe des 18. Jahrhunderts löst er sich allmählich von seinen theologischen Wurzeln und bezieht sich vor allem auf die Entwicklung der gesamten Person. Besonders folgenreich ist die Formulierung, die der Bildungsbegriff in den Schriften W. v. Humboldts erfährt. Die Frage nach dem Zweck des Menschen bildet den Ausgangspunkt der bildungstheoretischen Überlegungen Humboldts. Seine Bezugspunkt ist das Innere des Menschen, d.h. die ewige unveränderliche Natur und die Kräfte des Menschen. Die Bildung ist Humboldt zufolge erstens Bildung von Kräften, zweitens höchste und drittens proportionierlichste Entfaltung dieser Kräfte, die es schliesslich viertens zu einem Ganzen zusammenfassen gilt. Das Ziel von Bildung wird darin gesehen, dass die dem Menschen innewohnenden Möglichkeiten, sein Menschsein, möglichst umfassend zu verwirklichen. Dabei zeigt sich der Gedanke Humboldts, dass die Individualität als individuelle Idee und das Ideal der Menschheit in unaufhebbarer dynamischer Wechselbeziehung stehen. Es lässt sich daraus schlussfolgern, dass Bildung kein rein individueller Vorgang, sondern ein gesellschaftlicher Prozess ist, im dem die Wechselwirkung zwischen Ich und Welt betrieben wird. Humboldt schreibt einem Gegenstand, nämlich den Sprachen, eine besondere Bedeutung im Blick auf die bildende Wechselwirkung des Menschen mit der Welt zu. Auch der Verschiedenheit der Sprachen kommt eine wichtige Bedeutung für die bildende Auseinandersetzung des Menschen mit der Welt bzw. mit anderen Menschen zu. Das Erlernen einer Fremdsprache ist für Humboldt ein Grundmodus von Bildung überhaupt, nämlich die Bereicherung und Erweiterung der bisherigen Weltansicht und damit die Veränderung des eigenen Verhältnisses zur Welt. Humboldts Bildungsbegriff könnte aus heutiger Sicht leicht als überholt gelten, sofern das Ziel einer umfassenden und ausgewogenen Entfaltung menschlicher Anlagen angesichts der Herausforderungen moderner Gesellschaften nicht mehr zeitgemäß zu sein scheint. Trotzdem hat der Humboldtsche Bildungsbegriff nichts an Aktualität verloren. Bildung ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts geworden, weil sie es uns ermöglicht, keine Gefangene der eigenen Herkunft und Geschichte zu sein. Hinsichtlich der multikulturellen Pluralität der Gesellschaft könnte der Bildungsbegriff Humboldts als entscheidende Voraussetzung für die Bewältigung der Probleme globaler Lebenssituationen angesehen werden.

본 연구에서는 독일 교육학의 핵심개념인 도야(Bildung)가 형성되는 과정에서 훔볼트(W. v. Humboldtd)의 역할과 기여를 고찰한 뒤 훔볼트의 도야 개념에 내재된 교육학적 내용들을 분석한다. 인간 존재의 이유와 목적으로부터 출발하는 훔볼트의 도야이론은 교육의 과제를 인간 내면의 본원적인 힘의 도야로 간주하며 그러한 인간 도야가 지향하는 바는 다름 아닌 개별적 이념(Idee)의 총합이라 할 수 있는 인류의 이상(Ideal der Menschheit)이다. 이러한 교육적 과제를 성취하기 위해서 인간은 세계와 상호작용을 필요로 하는데, 본 논문에서는 세계 및 상호작용의 개념을 분석하여 설명하고 있다. 인간 도야의 사회적 차원을 나타내는 인격적 상호작용은 언어의 세계에서 표본적으로 나타나게 되며 특히 외국어를 통한 새로운 세계관의 습득은 그 교육적 의미가 매우 크다. 고유한 개성과 인격으로 인간을 이해하는 훔볼트의 도야 개념은 현대 교육학의 비판에도 불구하고 글로벌세계의 다문화적 삶의 상황을 마주하는 현대인에게 서로 공감하는 세계인식 및 자기이해를 가능하게 해주고 있다.

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