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SCOPUS 학술저널

음악 교육학에 있어서 교수학과 교수법의 의미

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Durch die psychologische bzw. soziologische Forschung haben Wir erfahren, daßdie Vermittlung und die Aneignung von Lerninhalten einen ho¨chst komlpexen Vorgang bilden, der mannigfaltigen Bedingungen unterworfen ist. Die erste der didaktischen Fragen ist die Frage nach dem Was. Die Frage nach dem Was kann gleichzeitig heißen: Welche Lernerfahrung greife ich von diesem Lerninhalt auf, mit welchem sich der Schu¨ler momentan bescha¨ftigt? Um diese Frage zu beantworten und sie mo¨glichst auszuscho¨pfen, beno¨tigt man eine Orientierung. Diese ist durch die Zielformulierung gegeben. An dieser Stelle der Unterrichtsplanung muß sich als brauchbar erweisen, was u¨ber die Zielsetzung gesagt worden ist. Hier bricht die theoretische Kla¨ung in die Praxis ein. Wa¨hrend die Frage nach dem Was den Lerninhalt aufgreift, der zur Lernerfahrung wird, geht es bei der Frage nach dem Wozu um das Kriterium, aufgrund dessen der Inhalt ausgewa¨hlt wurde. In diesem Zusammenhang kann jeder Lerninhalt zu den verschiedenen Perspektiven gebracht werden, unter denen die Zielsetzungen betrachtet worden sind. Die Frage nach Wozu verweist zugleich in eine andere Richtung. Sie zwingt zur Zielformulierung fu¨r den Unterricht, d.h. zum Lernziel, welches erreicht werden soll. Der heutige Gebrauch des Begriffes `Didaktik` als der Lehre vom Unterricht schließt das mit ein, was fru¨here Pa¨dagogen als `Methodik` bezeichneten. Wa¨hrend es bei den didaktischen Fragen um den Inhalt und dessen Begru¨ndung ging, geht es bei den methodischen Fragen um den Weg des Lernens, um den Lernprozess selbst. Es ist deshalb von Nutzen, an der Unterscheidung von Didaktik und Methodik festzuhalten. In Bezug auf die Methodik sind drei Fragen anzufu¨hren, welche zur Strukturierung des Unterrichtes beitragen. 1) Die erste Frage lautet: Wie gestalte man den Lernprozeß, damit er den Schu¨ler mo¨glichst sicher zum gewu¨nschten Lernziel fu¨hre? Die Antworte erhalten Wir: Lernen geschieht durch Nachahmung, Selbstta¨tigkeit, Wiederholung sowie durch Rhythmisierung. 2) Die zweite Frage meint: Welche Deneformen bietet der Musikunterricht im Zusammenhang mit den Lo¨sungen der Aufgabe? Die Antworte erhalten Wir: Zum besseren Versta¨ndnis ist die Unterscheidung zweier Denkformen herangezogen, wie sie in der Kreativita¨tspsychologie u¨blich ist: Konvergentes Denken und Divergentes Denken. 3) Die dritte methodische Frage verweist in die Hilfsmittel: Womit, d.h. mit welchen Mitteln, ist der Lernprozeßzu gestalten? Es ist das, was als Medien bezeichnet wind. Der Musikunterricht kennt verschiedene Hilfsmittel, z.B. Das Orffsche Instrumenarium, Materialien aus dem Rhythmik-Unterricht und Technische Hilfsmittel sowie Materialien zum Zeichnen und Malen.

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